Shut up and hear the truth
“Ich lebe - und Ihr sollt auch leben” - Jesus

Jun
27

Nein, der Blog ist nicht tot, er schläft nur…

Ja, es geht mir wirklich gut…

habe nur kaum Lust auf Computer…

Eben fand ich ne Karte wieder, welche mir meine Frau mal zum Geburtstag schenkte. Ich möchte Dir nicht diese schönen Zeilen, ein Zitat eines “Ungenannten” vorenthalten:

RATSCHLAG EINES UNGENANNTEN

“Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist für das Reich Gottes nicht brauchbar.” (Lk.9,62)

Bleib an der Arbeit, die Gott dir gegeben hat!

Hau nicht ab, weil der Löwe brüllt; höre nicht auf die Hunde des Teufels zu steinigen, und verplempere nicht deine Zeit, indem du die Hasen des Teufels jagst!

Laß die Lügner lügen, laß Institutionen zusammenbrechen, laß den Teufel sein Schlimmstes tun - aber achte darauf, dass nichts dich hindert, die Arbeit zu tun, die Gott dir gegeben hat!

Er hat dir nicht befohlen, reich zu werden.

Er hat dir niemals die Aufgabe übertragen, falschen Aussagen über dich, mit denen Satan und seine Diener hausieren gehen, zu widersprechen.

Wenn du solche Dinge tust, wirst du nichts anderes mehr tun; du wirst für dich selbst an der Arbeit sein, aber nicht für den Herrn.

Bleib an der Arbeit! Laß dein Ziel so fest stehen wie ein Fixstern.

Es kann sein, dass du angegriffen, ungerecht behandelt, verletzt, verleumdet und abgelehnt wirst.

Es kann sein, dass Feinde dich beschimpfen, Freunde dich im Stich lassen und die übrigen dich verachten und nicht haben wollen.

Aber achte darauf - mit unerschütterlicher Entschlossenheit und unablässigem Eifer, dass du dem großen Ziel deines Lebens und dem Sinn deines Daseins nachjagst, bis du schließlich dem gleichst, der am Ende seines irdischen Lebens zu Gott sagen konnte:” Ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast.”

(Joh. 17,4)

Patrick

Mai
17

Zwar selten aber immer wieder vorkommen soll es ja, dass manch Christ auch irdischer Fröhlichkeit frönt…so eben geschehn:

Arminia Bielefeld bleibt 1.-klassig, während es manch anderen Fussballclub in die 2te Liga verschlägt, bzw. verschießt.

Interessant hieran ist:

Man betrachte einmal wie von den Fans hemmungslos gefeiert wird. Da wird getanzt und gelacht und gesungen und gesprungen, getrunken und geweint. Nun bin ich nicht so “unirdisch”, als dass ich das nicht auch in gewissem Maße verstehen kann - oder mich sogar “ein klein wenig” mitfreue.

“Wir müssen NICHT in die 2te Liga” oder um es mal in fan-gesängisch auszudrücken:

“Nie mehr 2te Liga - nie mehr - nie mehr - nie mehr…”

Da ist es doch erstaunlich, dass die Nachricht, dass wir Christen NICHT in die Hölle müssen nur den wenigsten Wiedergeborenen, die ich kenne, überhaupt ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Eigentlich dürften wir doch ununterbrochen in Feierlaune sein und singen:

“Nie mehr in die Hölle - nie mehr - nie mehr - nie mehr”

(ganz abgesehn davon ist das nur ein recht kleiner Teil unserer Errettung, wenn auch ein sehr wichtiger!)

Also, dann feiert mal schön Ihr Christen !!!

Mai
16

Jesus versprach seine Jüngern, in Joh. 16,13, dass er seinen heiligen Geist senden wird, um die Jünger in die GANZE Wahrheit zu leiten…

Dies ist eine tolle Aussage seinerseits, denn was eigentlich die Wahrheit ist, wollen ja immer alle wissen, zumindest behaupte ich das mal einfach so…

Doch hierzulande wird der Begriff überwiegend theoretisch benutzt:

Wir lernen im Schulunterricht, dass 2+2= 4 ist, und nicht 3 das Ergebnis ist. Klar, verstanden- das ist wahr. Die Erde ist eine “Kugel”, also keine Scheibe, wie man früher glaubte. Doch irgendwann flog man drum herum oder merkte, dass das “erdumrundende” Schiff eben doch nicht am Horizont abstürzte und in den Weiten des Alls verschwand…es ist wahr: die Erde ist rund !

Da lernt man nun “die Wahrheit” über Wasser im Chemieunterricht:

“Wasser besteht aus einer molekularen Verbindung zwischen Wasserstoff und Sauerstoff. Ab blabla Grad verändert es seine Form zu Wasserdampf…blabla…und ab bla-Grad wird es fest. Dies nennt man dan Eis. Fische leben im Winter unter der gefrorenen Wasseroberfläche, da es “unten” im See nie unter +4 Grad abkühlt…die chemische Formel für Wasser ist H2O blabla…”

Nun, sicher ist es hilfreich dies alles zu WISSEN, zumindest, wenn man Fisch ist, aber mich hat das in meinem Leben kaum weitergebracht. All mein Wissen über Wasser stillt meinen Durst nicht !!

Nun haben wir gerade ein paar wettertechnisch schöne Tage. Da ist es etwas völlig anderes ein “gefrorenes Wasser” zu schlecken oder ein flüssiges H20 die Kehle hinunterrinnen zu lassen. Manch einer ist ja über ein “Flüssig-H20 mit Hopfen+Malz-Zuschuß” wahrhaft begeistert. Richtig erfrischend ist es auch mal ein richtiges Bad in der “molekularen Sauerstoff-Wasserstoff-Verbindung” zu nehmen.

Mit dem Glauben ist´s da genauso:

Wir wissen viel! Dies ist noch nicht einmal schlecht, zumindest nicht, solange es uns nicht “Wasser-Köpfe” beschert, sondern zum Erleben inspiriert. Aber richtig spannend wird es doch erst, wenn wir uns in lebendigem Glauben erfrischen können. Erst wer vom “Wasser des Lebens” NIMMT und TRINKT wird erleben, dass es Durst löscht.

Das Wort “Wahrheit” kannst Du in obigem Vers auch mit “Wirklichkeit” oder “Realität” wiedergeben.

So ist nun der Heilige Geist nicht zu uns gekommen, um uns in das “ganze Wissen” einzuweihen, sondern er kam, um uns “in die ganze Realität, die ganze Wirklichkeit Gottes” zu führen.

Es ist eben doch ein Unterschied sich kühle Gedanken zu machen oder ein erfrischendes Getränk zu sich zu nehmen.

Mögen wir in die ganze Wahrheit + Realität Gottes kommen, statt nur Formeln zu diskuttieren!!

hmm :-) lecker !

Mai
14

Mit diesem Titel bekomme ich vorliegendes Foto zugeschickt. Mit dem Kommentar in der mail, dass sich der Bräutigam, welchen ich am Entstehungstag dieses Bildes, verhochzeiten durfte, über diese fröhlichen Gesichter abgerollt hat…

jaja, Die Freude am Herrn ist meine Kraft…gaaaaaanz tief drin in uns Christen ;-)

Wie im echten Leben:

Einer fröhlicher als der Andere…da bin ich ja beruhigt, dass der “Andere” auch einer aus der Gemeindeleitung ist. Da kann ja garnix mehr schiefgehn :-)

Apr
22

…es gibt so Kisten, genannt Autos, welche eigentlich einen viel zu kleinen Motor haben, um all das Gewicht, die Personen und das Gepäck fortbewegen zu können.

Ich hatte mal so ein Teil:

Einen VW-Bulli mit Hochdach, cw-Wert wie ein Scheunentor. Der hatte nen 50 PS-luftgekühlten Benzinmotor drin.

Jedes mal, wenn ich damit durch die Kasseler”Berge” gefahren bin schaffte dieses Geschoss (mit Spitze 105km/h) gerade noch 6o Sachen im 3ten Gang bei Vollgas.

Die 40Tonner im Rückspiegel und die Schweißperlen auf der Stirn waren immer ein besonderes Erlebnis. Jede kleine Erhebung schien ein riesen Berg zu sein…

Vor ein paar Tagen habe ich gepredigt (tu ich ja mal hin und wieder ;-) ), da zeigte Gott mir, dass wir völlig ÜBER MOTORISIERT sind als Christen.

Wir sind nicht, wie mein alter Bulli, sondern eher wie ein 500kilo-Polo, mit ner 500PS-Maschine drin.

Eigentlich wird ja ein starker Motor eingebaut (z.B. 200PS), damit ein großer Wagen bewegt wird…irgendein Benz mit 1 1/5 tonnen Gewicht.

Bei uns ist´s aber so, dass Gott höchstpersönlich IN uns lebt. Seine Auferstehungskraft ist in uns. Dieselbe Power mit der Jesus Tote auferweckte, Kranke heilte und Dämonen vertrieb…

Ich glaube kaum, dass wir das schon begriffen haben, auch wenn ich es immer mehr erlebe, welche Kraft wirklich drin ist.

Zur Zeit befinden wir uns wohl eher in der Phase, wo wir im Leerlauf mit 15 Sachen mit unserm 500PS-Polo so daherrollen und schon Angst oder nen Geschwindigkeitsrausch kriegen…

Wenn Du dann mal “aus Versehen” ans Gaspedal kommst…uijuijuih…da geht aber erst richtig die Post ab.

Teufel zieh Dich warm an - Du alter Klappradfahrer - jetzt komm´ wir, die Christen, die wissen wer sie sind!  :-)

Paddy

Apr
21

…manche Leute auch :-) , äh also ich meine geistlich…

Ich freue mich richtig, dass besonders in unseren Lehrabenden Gott stärker zu erleben ist, als je zuvor. Wenn Freitags die Predigt oder Lehreinheit beendet ist, rührt sich keiner, und das nicht deshalb, weil schon alle eingepennt sind, sondern weil Gottes Friede+Ruhe sich übernatürlich ausbreitet. Klar, er ist ja immer+überall da, der Allgegenwärtige, aber doch ist es etwas ganz anderes wenn man ihn erlebt und “spürt”, als wenn man nur theoretisch von seiner Anwesenheit weiß.

In unserer Gemeinde breitet sich seit einiger Zeit auch Gottes Kraft immer stärker aus, man kann sagen, dass es mehr “durch uns hindurch fließt”.

Interessant ist das Phänomen, dass mehr Kraft nicht unbedingt mehr Leute bedeutet!!(zumindest vorübergehend ;-) )

Gott fordert uns immer wieder heraus zur Veränderung, uns in “das Bild seines Sohnes umgestalten zu lassen”. Auf deutsch: er lässt uns Situationen begegnen, die uns herausfordern Jesus-ähnlicher zu werden…

Man spürt, man kann nicht einfach auf “beiden Seiten hinken”…bißchen Jesus, bißchen Welt.

Wenn die Kraft, die erlebbare Gegenwart Gottes stärker “da ist”, ist es so, als ob jemand das Licht immer heller macht: wie bei einem Dimmer im Wohnzimmer: so halbdunkel ist es recht gemütlich, aber erst wenn es richtig hell wird, sieht man jeden Staubfussel, Krümmel, aber auch wirklich erst wie hübsch die Möbel sind, kann die Fotos besser erkennen usw.

So ist es auch, wenn Jesus seine Power “hochdreht”, besser gesagt wir Ihm mehr Raum geben zu wirken.

Es wird immer deutlicher, wer wir durch ihn sind: geliebte Königskinder, Siegertypen, Überwinder ! Und es wird auch immer deutlicher, wo noch Staub rumliegt: Ängste, Unfreiheit, Neid…

Wenn dann das Licht an ist, hell scheint, kann ich mich immer entscheiden, wie ich damit umgehe: Ich kann mich dem Aussetzen, ich kann mich freuen: “Danke Jesus, dass Du auch diese Egohaltung bei mir aufgedeckt hast. Danke, dass Du mir Unfreiheit und Wut gezeigt hast, damit ich sie nun rausschmeißen kann!”

Oder ich kann mich verstecken. Ich kann mich schämen und wieder im Halbdunkel verkrümeln. Leider sind es viele Christen gewohnt im HALBDUNKEL zu leben: Sie sind einerseits schon gerettet aus der Finsternis, also nicht mehr ganz im Dunkel (damit meine ich den Lebensstil, denn geistlich sind wir ja bereits VOLL im Licht, ja sogar SIND wir das Licht), gleichzeitig stehen sie aber nicht in der Fülle, die Jesus für sie erkauft hat.

So manch einer hat sich aus unserer Gemeinde verabschiedet, leider so manch einer nicht deshalb, weil er “den Weg grad nicht so sieht” oder woanders besser wachsen kann in seiner Jesusbeziehung, sondern weil er lieber irgendwie gerettet bleiben will UND sein Ding machen möchte. Aber das wird dich auf Dauer zerreißen.

Dann sind da Andere, die werden immer stärker, sind immer fröhlicher unterwegs und immer entspannter, standfester im Leben durch Jesus und wachsen. So habe ich immer selber die Entscheidung in welche Richtung ich geh, das ist Freiheit.

Aber ich geh doch lieber voll ins Licht, lass mich verändern und ausrüsten zum Dienst, denn die Leute da draußen brauchen Jesus, und noch ist es nicht so, dass Jesus immer 1:1 durch mich hindurch wirken, handeln, fließen kann….aber immer mehr :-)

Apr
01

Habe gerade ne coole mail bekommen. Die betrifft den St.Patrick, der bin ich. Denn die Bibel sagt, dass der, der an Jesus glaubt nun ein Heiliger ist. Ich bin ein Heiliger, ich bin der “Heilige St.Patrick”(von Bielefeld). Der bin ich nicht durch meine Tat, nicht durch meine Leistung oder meinen Verdienst, sondern durch SEINE Tat, seine Leistung und seinen Verdienst.

ER, Jesus, hat mir diesen Status, diesen Titel, diesen Stand teuer erworben…

Vor längerer Zeit gabs da schon mal einen “Patrick”, der das auch erkannt hat, den Heiligen St.Patrick (aus Irland), und eben diese WAHRHEIT, wer wir in Jesus sind, stellt Gott gerade deutschlandweit wieder her!

Hier sein Gebet:

Ein altes Gebet – aus dem 4.Jahrhundert nach Chr von St.Patrick.

Vom St.Parick ( Irland) heißt es,
das er diese Worte jeden Tag gesprochen haben sollte.

Er sagte täglich: Ich bin mit Jesus Christus auferstanden
durch ihn lebe ich heute…

Ich bin mit ihm verbunden….
* dort wo er ist – dort bin auch ich.
* das was er ist – das bin auch ich.
* das was er tat – das tue auch ich.
* das was er sagt – das sage auch ich.
* das was ihm untertan ist – das ist auch mir untertan.
* das was ihm gehorcht – das gehorcht auch mir.

Ich lebe durch seine Auferstehungskraft.
* Ich lebe aus seiner Fülle.
* Ich lebe von all seinen Segnungen.
* Ich lebe aus seiner Gerechtigkeit.

Das was ihm diente – das dient auch mir.
* das was ihm folgt – das folgt auch mir.
* das was ihn liebt – das liebt auch mich.
* das was ihn hasst – das hasst auch mich.
* das was ihn aufnimmt - nimmt auch mich auf.
* das was er braucht – das brauche auch ich.
* das was er nicht braucht – das brauche auch ich nicht.
* das was ihn tröstete – das tröstet auch mich.
* da wo er hindurchging – da gehe auch ich hindurch.
* den Weg den er ging – den Wege gehe auch ich.
* das was ihn hielt – das hält auch mich.
* das was ihm half – das hilft auch mir.
* das was ihn schützte – das schützt auch mich
* das was ihn leitete – leitet auch mich.
* das was ihm Kraft gab – das gibt auch mir Kraft.
* das was ihn rettete – das rettet auch mich.
* das was ihn vor der Sünde bewahrte - bewahrt auch mich.
* das was ihn gesund hielt – hält auch mich gesund.
* das was ihm zur Seite stand – das steht auch mir zur Seite.
* das, wovor er sich nicht fürchtete – fürchte ich mich auch nicht.
* das, wodurch er die Dämonen vertrieb – vertreibe ich auch.
* das was ihn stark machte – das macht auch mich stark.
* das was über ihn war – das ist auch über mich.
* das was ihn unbegrenzt macht e- das macht mich auch unbegrenzt.
* das was ihm half seine Mission zu erfüllen – hilft auch mir.
* das was ihn immer Oben hielt – das hält auch mich immer oben.

Jesus Christus…
* er ist vor mir und hinter mir.
* er ist unter mir und über mir.
* er ist mit mir und in mir.
* er ist zu meiner Rechten und zu meiner Linken.
* er ist bei mir – wenn ich morgens aufstehe.
* er bei mir – wenn der Tag hart und schwer ist.
* er ist bei mir wenn mir etwas klappt und wenn es nicht klappt
* er denkt für mich.
* er spricht zu mir.
* er sieht mich.

Ich lebe heute durch die Kraft des Himmels,
durch die Kraft des Heiligen Geistes.

St.Patrick ermutigte seine Leute, dieses Gebet regelmäßig, täglich
aufzusagen. Das könnte auch uns nicht schaden, sich mit Jesus Christus
zu “identifizieren”.

Mär
21

… was zu schreiben…

oder besser gesagt: Ich habe zwar die zeit was zu schreiben, aber ich investiere sie gerade anders :-)

Lustigerweise glauben wir oft der Lüge, dass wir “KEINE ZEIT HABEN”, um etwas bestimmtes zu tun.

Ich habe keine Zeit mir täglich die Bibel reinzuziehen, habe keine Zeit mit Gott zu spazieren, habe keine Zeit mich auszuruhen, habe keine Zeit Leute zu treffen…

Lüge!!!

Ich HABE genausoviel Zeit wie alle anderen Menschen: 24 Std jeden Tag!!

Nur was mache ich mit dieser Zeit?

Och, ich muss noch bißchen Zeit “totschlagen”…Du sollst nicht Zeit totschlagen, sondern geniessen und investieren. Das worein Du heute Deine Zeit investierst aus dessen Früchte wirst Du morgen leben.

So habe ich eben meine Zeit investiert die letzten hochgeladenen Predigten zu verlinken (das siehst Du rechts von diesem Text)

Ich habe Zeit investiert, damit Du gesegnet wirst durch Gottes Wort :-) , denn ich glaube, dass Gott Dich immer segnet durch sein Wort, und wenn er in der Bibel durch einen Esel redet, kann er auch mich gebrauchen ;-)

Ich wünsche Dir nen wunderbaren Tag und werde nun meine weitere, verbleibende Zeit in meine Familie investieren, um Pasquina im Haus zu helfen, mit den Kindern das Zimmer aufzuräumen und den Wagen zu packen, denn morgen gehts los zur Frühjahrsbibelschule :-)

Paddy

Mär
08

Heute gehts in den Süden. Und zwar ziemlich weit runter. Bis zum Absatz des italienischen Stiefels, nach Martina Franca.

Mit meinem Schwager zusammen besuchen wir dort Mamma, zum einwöchigen Arbeitseinsatz. Es gibt um die Jahreszeit dort einiges auf dem Land zu tun, also werden wir Äste sägen, Wein hochbinden, umgraben, pflanzen, pflügen.

Da wird mir sicher so manche Bibelstelle in den Sinn kommen…

WER PFLÜGT UND STÄNDIG NACH HINTEN SIEHT IST NICHT GERADE EFFEKTIV IM REICH GOTTES…, recht frei zitiert

Also: schön immer nach vorne ausgerichtet unterwegs bleiben.

Neulich sagte mal ein Prediger, den ich sehr schätze:

“Warum schreibst Du denn so viel auf ? Damit planst Du ja heute schon, dass Du morgen in der Vergangenheit lebst…”

Sehr stark, da muss man erst mal drüber nachdenken…sicher heißt das nicht, dass man sich nix notieren darf. Ich habe mir auch viele Dinge aufgeschrieben, die Gott mal zu mir sagte und sie verwart, so dass ich sie mir zu passender Zeit wieder vor Augen führen kann, aber doch hat diese Aussage etwas Interessantes:

Manchmal versuchen wir tatsächlich Gott wie bei einem “Schnappschuss” einzufangen um ihn (und sein Wirken, etwas Tolles was wir erlebten) uns immer wieder anschauen zu können….nur verblassen die Fotos im Laufe der Zeit und mit ihnen die begeisterungswürdigen Erinnerungen.

Es gilt also:

HEUTE Neues von Gott zu empfangen. Morgen ist es schon wieder “Schnee” von gestern.

Du bist morgen nicht mehr der, der du heute warst. Heute bist du nicht mehr der, der du gestern warst.

Also freu ich mich doch lieber im JETZT.

Das Volk Israel bekam in der Wüste JEDEN TAG alles was sie zum Leben brauchten, sogar auf übernatürlichem Wege: Manna, Wachteln…

Ein paar schlaue Leute haben versucht sich “das Essen von heute” für morgen aufzuheben…es verfaulte in den Töpfen…

Wir können nicht aus der Vergangenheit, sei sie noch so schön, leben, weil Gott HEUTE lebt+auch HEUTE alles gibt für die Situationen in denen wir jetzt sind…

Also geh ich JETZT schlafen, denn morgen ist ein neuer Tag…ein wunderbarer, an dem mein Papa mit mir nach Italien fährt, dann werden wir vieles tun+erleben. Was-weiß ich nicht genau, das werde ich sehen, wenn es soweit ist, und dann heißt es wieder:

HEUTE ist der Tag der Heilung, Errettung, des Sieges…

Feb
26

“Papa, heute kommt die Antonella* zu mir und sagt: Du Pia, ich weiß garnicht ob ich überhaupt ein richtiger Christ bin, ich weiß garnicht, ob ich überhaupt bekehrt bin”

Pia:” Ja, aber Du hast doch schon mal Jesus dein Leben gegeben oder?”

Antonella:” Ja, aber irgendwie fühl ich mich garnicht so, als wär ich gerettet”

Pia:”Aber dann bist Du doch trotzdem sein Kind”

Antonella:” Lass uns lieber noch mal beten. Ich will lieber noch mal richtig Jesus annehmen”

Pia:”Okay, moment” sie überlegt ein bißchen, wie sie nun ihrer Schulkollegin “vorbetet”.

Antonella fängt an zu drängeln:”Los Pia, mach schnell”

Pia:”Moment, noch, ich überleg grad noch”

Antonella:”Los jetzt, Pia, mach schnell”

Pia:”Ja, warum denn, wir haben doch die ganze Pause Zeit”

Antonella:”Nein, Jesus könnte jede Sekunde wiederkommen”

Pia guckt aus Spaß hoch in die Wolken…Antonella drängelt, betet mit Pia und hat (neu)  Jesus angenommen…

Pia erzählte mir, dass es bis jetzt 4 Kinder aus ihrer Klasse waren…mal schaun, was noch kommt.

Auch wenn dies zuerst wie eine lustige Kindergeschichte klingt, wurde mir dabei folgendes neu bewusst:

Zwar hatte Antonella sicher auch aus falschen Gründen Angst, dass Jesus jede Sekunde wieder kommen kann, sicher war dort auch ne gehörige Portion Verdamnis mit am Start (ich fühl mich nicht gerettet, ändert ja nichts an der Rettung. Gut, dass die Erlösung auf seinem Versprechen beruht und nicht auf meiner Gefühlslage), aber irgendwie lässt mich der Gedanke nicht los:

Dieses Kind rechnet tatsächlich mit Jesu Wiederkommen, und zwar jede Sekunde.

In der Bibel trösten und ermutigen sich die Christen des öfteren damit, dass sie sich gegenseitig daran errinnern, dass der Herr bald kommt.

Nun lesen wir dieses gerne mit einer Stimmung: nun ja, die dachten, er käme gleich, das ist aber schon 2000 Jahre her.

Was bei uns ins Gegenteil umschlagen kann: Wir rechnen eben nur irgendwann mal damit, falls es nicht völlig unseren Horizont überschreitet, dass Jesus wiederkommt.

Aber er hat es gesagt, dass er bald kommt und wir startklar sein dürfen.

Vielleicht denke ich manchmal zu häufig: Ach, wir haben doch die ganze “Pause” Zeit…ich habe doch noch 50 Jahre zu leben, Morgen fang ich an alles zu geben, ab nächster Woche  will ich ihm wirklich vertrauen…

Nee, nee, ich will heute vertrauen, jeden Tag leben als wär es der letzte, immer startklar sein…wenn ER dann kommt, will ich nur sagen:

“Hallo, schön dass Du da bist, hatte grad mit Dir gerechnet” ;-)

ICH LEBE JETZT

(*Name geändert)